fahrzeugcode für startnummer 19

bereitgestellt ausschließlich für die Herkomer Konkurrenz in Kooperation mit edvhauck GmbH, Kaufering

Benz 8/20

Baujahr: 1913


Zuordnung in Gruppe:

A (1904 und älter)

B (1905 bis 1918)

C (1919 bis 1930)


Herkunftsland:

Deutschland, Baden-Württemberg


Technische Fahrzeugdaten

 

Hersteller der Karosserie:

Benz & Cie.-Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim

Herkunftsland des Fahrzeugs:

Deutschland

Hubraum in ccm:

1949 ccm

Anzahl der Zylinder:

4

Leistung in PS:

20

Höchstgeschwindigkeit:

62 km/h

 

Fahrzeug entspricht dem Original


Allgemein Wissens- und Erwähnenswertes

 

Nachdem bereits im Jahr 1912 der kleine Benzwagen 6/18 PS im Mannheimer Benz-Werk angelaufen war, hat man 1912 das verbesserte, leistungsgesteigerte Modell 8/20 PS vorgestellt. Diese Fahrzeugreihe wurde wg. ihrer hohen Zuverlässigkeit bald zum wichtigsten Produkt der Benz-Werke in Mannheim.

 

Der 8/20 PS wurde auch noch während des 1. Weltkriegs bis ins Jahr 1921 gebaut. Nach Vorstellung des Tourenwagens 8/20 PS bot Benz bald auch eine Vielzahl anderer Karosserievarianten an, wobei dieser 4-sitzige offene Tourenwagen zum Verkaufsschlager wurde.

 

 

Der Benz: erster Motorwagen - ein Meilenstein in der Geschichte der Technik!

 

Dieser bereits weitaus fortschrittlichere Wagen ist mit einem 4-Zylinder-Reihenmotor mit 1950 cm³ Hubraum ausgestattet, der 20 PS (14,7 kW) bei 1800/min. entwickelt. Die Motorkraft wird über eine Lederkonuskupplung an ein Vierganggetriebe weitergeleitet und von dort über eine Kardanwelle an die Hinterräder. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 62 km/h, der Benzinverbrauch bei 14-15 l/100 km. Das blattgefederte Fahrgestell mit Holzspeichenrädern und Luftreifen kostete ℳ 6500,--, als Zweisitzer ℳ 8250,--, als Roadster ℳ 9150,-- und als Limousine ℳ 10.200,-- (Reichsmark)

 

 

Export des unkarosserierten Fahrzeugs nach Australien - dort bekam das Fahrgestell die Karosserie von Stanton, Turner und Co.

 

Von dort 1998 für den heutigen Besitzer überführt nach Deutschland; Restauration in den jetzigen Zustand in Plauen.

 

Dieses Fahrzeug wird auch als "Schlangenwagen" bezeichnet - die Ballhupe ist als Boa-Constrictor auf dem rechten Vorderkotflügel ausgearbeitet.

 


Quellen: 

Die Angaben stammen vom jeweiligen Eigentümer des Fahrzeugs und wurden teilweise ergänzt mit frei zugänglichen Informationen aus dem Internet wie z. B. Wikipedia. Die Erstellung dieser Seite erfolgte von der Stadt Landsberg am Lech in Kooperation mit der Fa. edvhauck GmbH, Kaufering anlässlich der im zweijährigen Turnus statt findenden Herkomer Konkurrenz - verfasst von Heike Eisele, Stadt Landsberg am Lech.
Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.herkomer-konkurrenz.de 

Diese Seite wurde erstellt und gesponsert von

 

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