fahrzeugcode für startnummer 11

bereitgestellt ausschließlich für die Herkomer Konkurrenz in Kooperation mit edvhauck GmbH, Kaufering

Wanderer W3 „Puppchen“

Baujahr: 1911


Zuordnung in Gruppe:

A (1904 und älter)

B (1905 bis 1918)

C (1919 bis 1930)


Herkunftsland:

Deutschland, Bayern


TECHNISCHE FAHRZEUGDATEN

Hersteller der Karosserie:

Wanderer

Herkunftsland des Fahrzeugs:

Deutschland

Hubraum in ccm:

1100 ccm

Anzahl der Zylinder:

4

Leistung in PS:

12

Höchstgeschwindigkeit:

70 km/h

 

Fahrzeug entspricht Original - und fährt bis heute mit seinem 1. Motor und dem 1. Getriebe (weit über 1/2 Mio. Kilometer)


Allgemein Wissens- und Erwähnenswertes

 

Diesen Wagen fährt der ältere Enkel von Johann Baptist Winklhofer, dem Gründer der Wanderer-Werke in Chemnitz.
Er ist ein besonders schmales und leicht gebautes Fahrzeug; die Sitzanordnung ist hintereinander. Warum? Der Großvater entschied diese schmale Bauweise, damit das Wägelchen leichter und wendiger ist. Getestet wurde das Fahrzeug vor Fertigung auf schmalen Feldwegen und Alpenstraßen der Dolomiten.

 

Weil es sehr gut geeignet für schmale Feldwege u. Alpenstraßen war, das nie im Schlamm stecken blieb, erhielten die Wanderer-Werke dafür einen Großauftrag für den ersten Serienbau als Aufklärungs- und Offiziersfahrzeug im 1. Weltkrieg. Außerdem war es mit seinen gerade 550 kg ein Leichtgewicht und damit, im Gegensatz zu vielen größeren verfügbaren Fahrzeugen, kein Spritfresser. Der hintere Sitz war übrigens der Platz für den Melder.

Wie kam es zu dem Spitznamen „Puppchen“?
Für die gleichnamige Operette "Puppchen du bist mein Augenstern" von Jean Gilbert, in der ein kleines Auto eine Rolle spielte, hatte Wanderer ein Exemplar seines neuen Wagens zur Verfügung gestellt. Damals wurde in der Aufführungspause der zierliche W3 (also der Vorläufer) in der gleichnamigen Operette auf die Bühne gefahren. Von da an sollte der kleine Wanderer den Spitznamen „Puppchen“ tragen
Dieser Spitzname sollte vielen Wanderer-Modellen bleiben.

 

Übrigens ist es der Herkomer-Konkurrenz 1997 zu verdanken, dass es in Landsberg die Firma IWIS-Ketten gibt - seinerzeit kamen der Eigentümer dieses Fahrzeugs mit dem damaligen Oberbürgermeister Rößle ins Gespräch und letztlich in Verhandlungen, die in der Ansiedelung dieser großartigen Firma endeten.


Quellen: 

Die Angaben stammen vom jeweiligen Eigentümer des Fahrzeugs und wurden teilweise ergänzt mit frei zugänglichen Informationen aus dem Internet wie z. B. Wikipedia. Die Erstellung dieser Seite erfolgte von der Stadt Landsberg am Lech in Kooperation mit der Fa. edvhauck GmbH, Kaufering anlässlich der im zweijährigen Turnus statt findenden Herkomer Konkurrenz - verfasst von Heike Eisele, Stadt Landsberg am Lech.
Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.herkomer-konkurrenz.de 

Diese Seite wurde erstellt und gesponsert von

 

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