Fahrzeugcode für startnummer 43

bereitgestellt ausschließlich für die Herkomer Konkurrenz in Kooperation mit edvhauck GmbH, Kaufering

buick master six sedan

Baujahr: 1928


Zuordnung in Gruppe:

A (1904 und älter)

B (1905 bis 1918)

C (1919 bis 1930)


Herkunftsland:

Deutschland, Bayern


TECHNISCHE FAHRZEUGDATEN

 

Hersteller der Karosserie:

Fisher Body Corporation

Herkunftsland des Fahrzeugs:

USA

Hubraum in ccm:

4493 ccm

Anzahl der Zylinder:

6

Leistung in PS:

77

Höchstgeschwindigkeit:

75 km/h

 

Fahrzeug entspricht dem Original 

 

 


Allgemein Wissens- und Erwähnenswertes

 David Dunbar Buick gründete um 1880 mit einem Freund einen eigenen Betrieb zur Herstellung von "Water Closets"; angeblich erfand er um 1882 auch einen ersten Rasensprinkler.

 

Noch mehr fasziniert war er vom Gedanken, eigene Automobile zu bauen. Nach Verkauf seiner Firmenanteile kooperierte er mit einem Kutschenfabrikbesitzer. Damit begann der Bau von Motoren und Automobilen unter dem Namen Buick Motor Company.

 

Buick ist eine Automarke des US-amerikanischen Automobilkonzerns General Motors. Damit hatte David Buick bereits 1911 nichts mehr mit der Firma, die seinen Namen trug, zu tun.

 

 Gleich dem in Borsigwalde bei Berlin in Montage gefertigten Chevrolet. Mit deutschen Karosserien versehen, waren die Buick  vergleichbaren einheimischen Fabrikaten in Technik und Aussehen durchaus ebenbürtig, vor allem aber sehr viel preiswerter.

Mit der fünfsitzigen Karosserie kostete ein Buick seinerzeit um 1.800 Dollar.

Im Preis waren auch Motorhaube, Windschutzscheibe, Tachometer und Werkzeug für die Montage von Holrädern eingerechnet.

 

Buick entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten bis in die 70er Jahre zu einer der erfolgreichsten amerikanischen Automobilmarken.

 

Dieses Fahrzeug ist ein viertüriger Sedan (geschlossene Limousine), mit Holzspeichenrädern.

Die Geschwindigkeitsanzeige „km“ deutet darauf hin, dass er für den kontinental-europäischen Raum hergestellt wurde

 

Nach Kriegsende 1945 wurde es verlassen auf den Straßen Belgiens gefunden, ein Kriegs-Waise also

 

1982 nach Deutschland importiert und in der Renault-Werkstatt des neuen Besitzers signifikant restauriert, Elektrik und Bremsen verbessert.

Zwischendurch war er ein Österreicher, beheimatet in Lustenau bis er 2021 zum jetzigen Besitzer kam. Er wird liebevoll „mon Ami“ – was für mein Ami steht.

 

Den Kühler ziert ein vermutlich individuell gewählter Indianerkopf. 


Quellen: 

Die Angaben stammen vom jeweiligen Eigentümer des Fahrzeugs und wurden teilweise ergänzt mit frei zugänglichen Informationen aus dem Internet wie z. B. Wikipedia. Die Erstellung dieser Seite erfolgte von der Stadt Landsberg am Lech in Kooperation mit der Fa. edvhauck GmbH, Kaufering anlässlich der im zweijährigen Turnus statt findenden Herkomer Konkurrenz - verfasst von Heike Eisele, Stadt Landsberg am Lech.
Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.herkomer-konkurrenz.de  
 

Diese Seite wurde erstellt und gesponsert von

 

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