Zuordnung in Gruppe:
☐A (1904 und älter)
☒B (1905 bis 1918)
☐B (1919 bis 1930)
Herkunftsland:
Deutschland, Bayern
Hersteller der Karosserie:
K.R.I.T.
Herkunftsland des Fahrzeugs:
USA
Hubraum in ccm:
2.186 ccm
Anzahl der Zylinder:
4
Leistung in PS:
25
Höchstgeschwindigkeit:
80 km/h
Fahrzeug entspricht dem Original
Ein interessantes, besonderes und besonders auffälliges Fahrzeug mit Holzspeichenrädern, per Handkurbel zu starten, ursprünglich ein Museumsfahrzeug und Maskottchen einer Oldtimervermietung in Pforzheim.
Unternehmensgründung im Sommer 1909 in Detroit, Fahrzeugdesigner war Kenneth Crittenden, Vizepräsident des Unternehmens und Namensgeber mit seinem Spitznamen Krit.
Ein Unternehmen, das unter keinem besonders guten Erfolgsstern schwebte, mehrfach in finanziellen Schwierigkeiten.
Der erste Weltkrieg blockierte den Export, deshalb Anfang 1915 Bankrott, weswegen im Frühjahr alles versteigert wurde.
Auch hiervon vielen die meisten der Verschrottung zugunsten der Rüstungsindustrie zum Opfer, nur eine Handvoll blieb davon verschont. Insofern handelt es sich hierbei um ein sehr seltenes, eigentlich auch unbekanntes Automobil, genau richtig für die Besitzer mit der Neigung zum seltenen Auto. Übrigens wurde dieses Fahrzeug letztlich auf ebay ersteigert - im 2. Anlauf.
Markenzeichen dieser Wagen: eine Swastika, Sanskrit für „Glücksbringer“ – über 5.000 Jahre altes, weltweit verbreitetes Symbol für Glück, Sonne und Wohlbefinden, aber auch für Überfluss und Unendlichkeit
Allerdings kaum mehr am Wagen zu finden, um Missverständnissen vorzubeugen. Denn dieses eigentlich tausende Jahre alte Symbol wurde als Hakenkreuz missbraucht, das wir natürlich in ganz anderem Zusammenhang sehen.
Quellen:
Die Angaben stammen vom jeweiligen Eigentümer des Fahrzeugs und wurden teilweise ergänzt mit frei zugänglichen
Informationen aus dem Internet wie z. B. Wikipedia. Die Erstellung dieser Seite erfolgte von der Stadt Landsberg am Lech in Kooperation mit der Fa. edvhauck GmbH, Kaufering anlässlich der im
zweijährigen Turnus statt findenden Herkomer Konkurrenz - verfasst von Heike Eisele, Stadt Landsberg am Lech.
Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.herkomer-konkurrenz.de
