Fahrzeugcode für startnummer 26

bereitgestellt ausschließlich für die Herkomer Konkurrenz in Kooperation mit edvhauck GmbH, Kaufering


Wanderer W8 (Puppchen)

Baujahr: 1921


Zuordnung in Gruppe:

A (1904 und älter)

B (1905 bis 1918)

C (1919 bis 1930)


Herkunftsland:

Gräfelfing / Deutschland


TECHNISCHE FAHRZEUGDATEN

Hersteller der Karosserie:

Wanderer

Herkunftsland des Fahrzeugs:

Deutschland

Hubraum in ccm:

1307 ccm

Anzahl der Zylinder:

4

Leistung in PS:

15

Höchstgeschwindigkeit:

75-80 km/h

 

Fahrzeug entspricht dem Original.

 

 

 


Allgemein Wissens- und Erwähnenswertes

 

Dieser W8 hat den Beifahrersitz versetzt, was 1. einer verbesserten Kommunikation diente aber auch der Unterbringung eines klappbaren Sitzes, auf dem man zudem ein Kind mitnehmen konnte, es gibt nur eine Zustiegsmöglichkeit, sprich nur eine Türe.

Ab 1921 wurde das Fahrzeug wiederum weiter entwickelt und erhielt auf derselben Plattform ein größeres Chassis für den ersten Viersitzer.

 

Wie kam es zu dem Spitznamen „Puppchen“? Für die gleichnamige Operette, in der ein kleines Auto eine Rolle spielte, hatte Wanderer ein Exemplar seines neuen Wagens zur Verfügung gestellt. Damals wurde in der Aufführungspause der zierliche W3 in der gleichnamigen Operette auf die Bühne gefahren. Von da an sollte der kleine Wanderer W3 den Spitznamen „Puppchen“ tragen. Der einfache, aber zuverlässige Wagen wurde sogar im 1. Weltkrieg als Aufklärungsfahrzeug eingesetzt und trug damit zum guten Ruf der Marke bei. Dass dieses kleine, aber sorgfältig konstruierte Auto auch für Fahrer mit sportlichen Ambitionen attraktiv sein sollte, zeigt nicht zuletzt folgendes Detail: Über ein Pedal im Fußraum konnte eine Klappe im Auspuff betätigt werden, die die Verbrennungsgase unter Umgehung des Schalldämpfers direkt ins Freie entließ. Der Wagen wurde erst ab 1923 serienmäßig mit Anlasser und elektrischen Scheinwerfern sowie einer mechanischen 8-Tage-Uhr, Öldruckkontrolle, Tachometer und Kilometerzähler angeboten.

 

Das Auto wird heute von einem der Urenkel von Johann Baptist Winklhofer, dem Firmengründer der Wanderer-Werke in Chemnitz, gefahren. 


Quellen: 

Die Angaben stammen vom jeweiligen Eigentümer des Fahrzeugs und wurden teilweise ergänzt mit frei zugänglichen Informationen aus dem Internet wie z. B. Wikipedia. Die Erstellung dieser Seite erfolgte von der Stadt Landsberg am Lech in Kooperation mit der Fa. edvhauck GmbH, Kaufering anlässlich der im zweijährigen Turnus statt findenden Herkomer Konkurrenz - verfasst von Heike Eisele, Stadt Landsberg am Lech.
Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.herkomer-konkurrenz.de 

Diese Seite wurde erstellt und gesponsert von

 

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