Zuordnung in Gruppe:
☐A (1904 und älter)
☐B (1905 bis 1918)
☒C (1919 bis 1930)
Herkunftsland:
Deutschland, Nordrhein-Westfalen
Hersteller der Karosserie:
La Licorne
Herkunftsland des Fahrzeugs:
Frankreich
Hubraum in ccm:
1692 ccm
Anzahl der Zylinder:
4
Leistung in PS:
32
Höchstgeschwindigkeit:
80 km/h
Fahrzeug entspricht dem Original, bis auf die nachgerüstete Fahrtrichtungsanzeige
Französischer Automobilhersteller aus Levallois-Perret, einer Stadt, die nordwestlich an Paris grenzt von 1901 bis 1949. Von 1905 bis 1949 wurden insgesamt ca. 35.000 Fahrzeuge produziert.
Von 1923 bis 1926 setzte Corre-La Licorne diverse Modelle beim 24Stunden-Rennen von Le Mans ein. 1925 erreichten Louis Balart und Robert Doutrebente auf einem Corre-La Licorne W15 den achten Rang in der Gesamtwertung und holten sich den Klassensieg für Fahrzeuge zwischen 1,1 und 1,5 Liter Hubraum.
Dieses Modell wurde Mitte 1929 gebaut - das genaue Datum, Erstauslieferung und
Erstzulassung sind nicht bekannt.
1953 Zulassung im Département Var (Region Provence-Alpes-Côte d’Azur), Zulassungsstelle Toulon.
1974 Einfuhr des Fahrzeugs nach Belgien aus der ,République Congo‘, Standort Brüssel. Der damalige Besitzer war längere Zeit selbst im Congo, in Lumbumbashi (Èlisabethville), Region ,Haute Katanga‘,
2012 wurde das Fahrzeug in Belgien zum Verkauf angeboten;
2014 Erwerb des Fahrzeugs durch den heutigen Besitzer, Standort Bonn. Seit 2015 zugelassen in Deutschland.
Dieses Auto wird regelmäßig von Bonn nach Landsberg und umgekehrt auf eigener Achse gefahren!
Quellen:
Die Angaben stammen vom jeweiligen Eigentümer des Fahrzeugs und wurden teilweise ergänzt mit frei zugänglichen
Informationen aus dem Internet wie z. B. Wikipedia. Die Erstellung dieser Seite erfolgte von der Stadt Landsberg am Lech in Kooperation mit der Fa. edvhauck GmbH, Kaufering anlässlich der im
zweijährigen Turnus statt findenden Herkomer Konkurrenz - verfasst von Heike Eisele, Stadt Landsberg am Lech.
Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.herkomer-konkurrenz.de
