Hersteller der Karosserie:
Adler
Herkunftsland des Fahrzeugs:
Deutschland
Hubraum in ccm:
1930 ccm
Anzahl der Zylinder:
4
Leistung in PS:
33
Höchstgeschwindigkeit:
80 km/h
Fahrzeug entspricht Original
Die Adlerwerke (ehemals Heinrich Kleyer AG, Frankfurt am Main, gegründet um 1880) erlebten um 1930 ihre Blütezeit als drittgrößte
deutsche Automarke.
1889 entstand im Frankfurter Gallusviertel auf einem Areal von 18.000 Quadratmetern eine Fabrik mit 600 Arbeitsplätzen. Dort wurden neben Fahrrädern Dreiradwagen und Voiturette-Autos
(leichte, oft zweisitzige Automobile) produziert, mit Motoren von De Dion ausgerüstet.
Bekannt für fortschrittliche Technik und hohe Verarbeitungsqualität, prägte das Unternehmen in diesem Jahrzehnt die deutsche Automobil- und Zweiradgeschichte maßgeblich.
In den 20er Jahren waren Adler-Automobile in Deutschland so populär, dass sie jahrelang den 3. Platz
der Zulassungsstatistik belegten; immerhin 1/5 der zugelassenen Fahrzeuge war damals ein Adler.
Das Jahr 1930 bedeutete für die Werke die wichtigsten Meilensteine und Fahrzeugmodelle.
Der ab 1927 produzierte Adler Standard 6 wurde zum Erfolgsmodell der oberen Mittelklasse war technisch
von US-amerikanischen Automobilen inspiriert und bis in die 1930er Jahre sehr gefragt.
Ein ab 1928 gebautes Vierzylindermodell, das optisch eng an den Standard 6 angelehnt war und sich zu einem echten Verkaufsschlager entwickelte, war der Adler Favorit.
1898 wurde auch die Produktion von Schreibmaschinen in einem siebengeschossigen Fabrikhochhaus in Frankfurt begonnen. Damit waren die Adlerwerke einer der führenden Hersteller von
Büromaschinen in Deutschland
- genau 100 Jahre, bis 1998.
Dieser Adler Favorit wurde im November 1928 von den Adlerwerken auf den Markt gebracht und bis 1933 insgesamt 13.959 x verkauft.
Hersteller: AMBIBudd, Berlin (Arthur Müller Bauten- und Industriewerke), die Firma hielt 26 % Aktienanteile der Adlerwerke