Fahrzeugcode für startnummer 60

bereitgestellt ausschließlich für die Herkomer Konkurrenz in Kooperation mit edvhauck GmbH, Kaufering

wanderer

Baujahr: 1930


Zuordnung in Gruppe:

A (1904 und älter)

B (1905 bis 1918)

C (1919 bis 1930)


Herkunftsland:

Deutschland, Bayern


TECHNISCHE FAHRZEUGDATEN

 

Hersteller der Karosserie:

Wanderer

Herkunftsland des Fahrzeugs:

Deutschland

Hubraum in ccm:

2540 ccm

Anzahl der Zylinder:

6

Leistung in PS:

50

Höchstgeschwindigkeit:

90 km/h

 

Fahrzeug entspricht dem Original 

 

Allgemein Wissens- und Erwähnenswertes zum Fahrzeug

Auf den Wanderer W10 folgte dieses Nachfolgemodell, produziert Anfang der 1930er Jahre von der Wanderer-Werke AG erstmals als Sechszylindermodell. Es sollte auch das letzte sein, ehe es zum Zusammenschluss mit der Autounion kam.

 

Repräsentatives Modell deutscher Automobilkunst mit solider Technik, klarer Formgebung.

Mittelklassefahrzeug mit robuster Technik und vielseitigen Karosserievarianten (Limousine, Cabriolet, Touren- und Lieferwagen), Übergangsmodell von der Manufakturfertigung zur folgenden industriellen Produktion in Deutschland.

 

Es war seinerzeit aufgrund seiner Zuverlässigkeit besonders bei Händlern und Handwerkern ein geschätztes und beliebtes Alltagsfahrzeug. Lieferwagen waren zum Beispiel ausgestattet mit abnehmbaren Holzbänken.

 

Allerdings in limitierter Stückzahl produziert, was es heute zu einem seltenen Fahrzeug macht.

 

Familienbesitz der Enkel und Urenkel des Firmengründers der Wandererwerke, Johann Baptist Winklhofer.

Aus erster Hand von einer Nürnberger Familie erworben. Der Wagen wurde wohl im Krieg in den Mauern eines Klosters versteckt, um nicht konfisziert zu werden. Nach Einmarsch der Amerikaner und Verrat nahm ihn ein US General in Besitz. Nach erfolgreicher Klage wurde er der rechtmäßigen Famlie wieder zurück gegeben.

 

1932 erfolgte auf Betreiben der Sächsischen Staatsbank der Zusammenschluss der Audiwerke AG, der Zschopauer Motorenwerke, der Hochwerke AG, und des Automobilwerks Siegmar der Wanderer-Werke zur Auto Union AG. Das Firmenzeichen der verschlungenen vier Ringe symbolisierte die Fusion der vier Marken Horch, Audi, DKW und Wanderer, die jedoch eigenständig blieben.

 


Quellen: 

Die Angaben stammen vom jeweiligen Eigentümer des Fahrzeugs und wurden teilweise ergänzt mit frei zugänglichen Informationen aus dem Internet wie z. B. Wikipedia. Die Erstellung dieser Seite erfolgte von der Stadt Landsberg am Lech in Kooperation mit der Fa. edvhauck GmbH, Kaufering anlässlich der im zweijährigen Turnus statt findenden Herkomer Konkurrenz - verfasst von Heike Eisele, Stadt Landsberg am Lech.
Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.herkomer-konkurrenz.de  
 

Diese Seite wurde erstellt und gesponsert von

 

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